Die Überlastung der Strukturen im Kauorgan kann verschiedene Auslöser haben, unter anderem:
Da der gesamte Körper durch Faszien miteinander verbunden ist, können viele Beschwerden auftreten.
Ob Ihr Kiefergelenk überlastet ist und die Ursache Ihrer Beschwerden aus dem Mundbereich kommen, kann anhand einer ausführlichen Befragung und anschließenden Untersuchung des Kausystems analysiert werden. Wir können ermitteln, welche Struktur (Zahn, Muskel, usw.) der Auslöser Ihrer Symptome ist. Bildgebende Diagnostik (Röntgen/MRT) und Modelle können hierbei zusätzliche Erkenntnisse bringen. Alle Befunde erklären wir Ihnen ausführlich und Sie bekommen einen Arztbrief schriftlich, damit Sie diesen Ihrem Physiotherapeuten/Osteopathen vorlegen können. Dies erspart Ihnen wichtige Therapiezeit!
Wir weisen Sie darauf hin, dass die Kosten für die Untersuchung und Behandlung des Kiefergelenks nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden.
Schmerzen können sehr schnell und überraschend auftreten, oder sich langsam und stetig verstärken. Schnelle Hilfe bei akuten Schmerzen:
Ein bewährtes Mittel zur Behandlung der CMD sind Schienen (Aufbissbehelfe). Je nachdem welches Ergebnis bei der Kiefergelenkuntersuchung gefunden wurde, wird die Schiene für Sie individuell hergestellt. Wichtig ist, dass Sie sich damit von Anfang an wohl fühlen. Schritt für Schritt wird die Schiene nun justiert, bis im Kiefer wieder entspannte Bedingungen herrschen. Dem ganzen Körper können wir so die Chance geben, sich neu auszurichten. Wie oft und wie lange Sie Ihre Schiene tragen sollten, erklären wir Ihnen gerne.
Begleitendende Maßnahmen zur Schiene sind häufig unumgänglich. Denn meistens steckt hinter einer CMD nicht nur eine körperliche Ursache. Stress und psychische Belastungen (auch Angstzustände) werden nachts ‚abgearbeitet‘.
Hierzu empfehlen wir des Erlernen einer Entspannungstechnik:
Wir arbeiten auch eng mit Physiotherapeuten und Osteopathen zusammen, die zur Behandlungsunterstützung herangezogen werden können.
In der Dentosophie geht es um den Zusammenhang von Atmen, Schlucken und Kauen. Diese drei Grundfunktionen beeinflussen nicht nur die Zahngesundheit, sondern auch unsere Haltung und den gesamten Organismus. So können u.a. Nackenprobleme, Zähneknirschen, Schlafprobleme und Schnarchen auch in der Störung einer dieser Grundfunktionen begründet sein.
In der Dentosophie wird beidseitiges, federndes Kauen trainiert. Dies sorgt für eine gleichmäßige Belastung der Kiefergelenke. Das korrekte Schlucken ist zudem wichtig für die Entspannung der Kaumuskulatur und eine ausgeglichene Unterkieferposition. Weiterhin wird in der Dentosophie großen Wert auf die Nasenatmung gelegt, weil nur so unser Körper perfekt mit Sauerstoff versorgt wird.
Das zentrale Instrument in der Dentosophie ist der Balancer. Er wird eingesetzt zum Muskel- und Koordinationstraining. So kann der Körper aus eigener Kraft heilen - in jedem Alter.
Setzt man den Balancer bereits im Kindesalter ein, wird das Kieferwachstum so stimuliert, dass meist die klassische Zahnspange vermieden werden kann.